Hund zittert plötzlich und schaut sich verängstigt um

Frage von Nina:

„Guten Tag Frau Dr. Meyer-Rühling,

seit ein paar Tagen zittert mein Hündchen am ganzen Körper in immer kürzer werdenden Abständen. Dann läuft sie mir nach und erst wenn ich sie auf den Arm nehme, beruhigt sie sich nach einer Weile. Ich war gestern mit ihr beim Tierarzt, nach dem Abtasten meinte der Doktor, dass Sally evtl. Schmerzen an der Wirbelsäule hat (sie zuckte beim Abtasten zusammen).

Der Doktor verschrieb ihr Schmerzmittel (Melosus). Was mich aber stutzig macht: wenn Sally Zitteratacken hat, schaut sie sich ängstlich um, zieht das Schwänzchen ein, geht nicht alleine in den Garten. Sie will dann nur noch hoch auf den Arm. Als wenn sie Angst hätte. Ich bin schon echt verzweifelt und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dazu ein paar Tipps geben könnten. Vielen Dank, Nina“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Kombination von Schmerzmitteln

Frage von Sabina:

„Grüezi Frau Dr. Meyer-Rühling,

meine British Shorthair (3-jährig) hat beidseitige HD und Patellaluxation. Die erste Femurkopfresektion-OP erfolgte Juni, die weiteren drei OPs sind in grösseren Abständen geplant.

In Ihrer Antwort an ‚Jana‘ haben Sie für die Arthrose-Schmerztherapie Zeel und Traumeel sowie Muschelextrakte empfohlen.

Meine Katze erhält seit Diagnose im Mai Grünlippenmuschelextrakt 350mg/Tag, aktuell wieder Neurontin 50mg wegen Verschlimmerung der Schmerzen. Gefüttert wird sie mit Hill’s j/d Mobility.

Empfehlen Sie für eine langfristige Schmerztherapie (soweit als möglich ohne Medikamente), zusätzlich zum Muschelextrakt, sowohl Zeel als auch Traumeel zu verabreichen? Oder sind alle drei Produkte aufs Mal zu viel des Guten? Für die ‚Behinderten-Infrastruktur und -Wellness‘ ist bereits gesorgt. Herzlichen Dank im Voraus für Ihren Rat und freundliche Grüsse aus Zürich“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Hund zittert

Frage von Sarah:

„Hallo,

vor 3 Tagen habe ich mir einen 10 Monate alten Chihuahua-Jackrussel-Mix geholt. Jetzt wo ich ihn mit auf der Arbeit im Büro habe zittert er ständig, aber nur an den Hinterbeinen. Sogar wenn er ruhig liegt, die Augen zu hat und total entspannt ist. Auch sonst zeigt er keine Anzeichen von Angst. Nur das Zittern ist da.

Zu Hause oder wo anders macht er dies nicht. Wobei er schon morgens damit anfängt – seit er früh aufstehen muss. Die ersten Tage war das nicht, da durfte er aber auch „ausschlafen“ und war zu Hause mit uns.
Mache mir etwas Sorgen, aber denke und hoffe dass es für ihn einfach nur Stress ist und sich das mit der Zeit legt.

Freue mich auf eine Antwort.“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Aggressiver Kater greift grundlos an

Frage von Nicole:

„Ich habe eine dringende Frage an Sie, die mir bis jetzt keiner beantworten kann.

Mein Mann und ich haben seit Mitte 2012 einen Kater aus dem Tierheim. In der Zeit hat er mich schon 2 Mal angegriffen und ins Gesicht gebissen und meinen Mann schon mehrfach. Der jüngste Vorfall war heute morgen.

Wir wissen leider nicht, warum er es macht.

Ich muss dazu sagen, das wir nicht wissen, wie die Vorgeschichte vom ihm ist, wir wissen nur, dass er FIV Positiv getestet wurde.

Ich hoffe Sie können mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Fehlende Zähne bei Katze

Frage von Sonja:

„Ich habe ein jetzt 2-jähriges Katzenmädchen. Ich habe immer gelacht, weil sie ständig die Zunge raushängt. Jetzt habe ich vor ein paar Tagen gesehen, dass sie oben und unten ihre kleinen Zähnchen gar nicht hat. Kommen die noch oder ist es vielleicht eine Krankheit? Vielen Dank für ihre Antwort.“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Gespaltene Krallen beim Hund – Was kann die Ursache sein?

Frage von Doro:

„Hallo Frau Dr. Rühling,

unser 6-jähriger Windhund hat in den letzten Wochen mehrfach gespaltene Krallen gehabt, die dann vom Tierarzt gezogen werden mussten (keine Entzündung). Der Tierarzt meint man kann da nichts machen (nur die Symptome behandeln). Sehen Sie das auch so, oder haben Sie einen Rat für uns?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß, Doro“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Zecken beim Hund – was gibt es zu beachten, wie entfernt man sie

Was ist gefährlich an Zecken?
In der Zeit von März bis Oktober sind Zecken aktiv und befallen sowohl Mensch als auch Hund. Nahm man früher noch an, dass sich die Milbentiere von Bäumen auf ihre Wirte herabfallen lassen, Vielmehr ist es jedoch so, dass die Parasiten auf dem Boden oder in Bodennähe an Sträuchern oder Grashalm sitzen und darauf warten, sich an einen Wirt anzuheften.
Insbesonders beim Menschen und beim Hund kann ein Zeckenbefall unangenehme Folgen mit sich bringen. Ungefähr 30% aller Zecken tragen den so genannten Lyme-Borreliose-Virus in sich, der sowohl auf den Menschen als auch auf den Hund übertragen werden kann.

Als Hundebesitzer sollte man also nicht nur auf seinen Schützling achten, sondern auch sich selbst schützen. Denn eine Borreliose-Erkrankung ist sicherlich unangenehm und kann sehr langwierig sein, doch der Mensch kann, im Gegensatz zum Hund, auch an einer Hirnhautentzündung erkranken, die deutlich schlimmere Auswirkungen haben kann.

Wie kann man vorbeugen?
Der Mensch kann sich gegen eine derartige Erkrankung zur Vorbeugung impfen lassen. Beim Hund empfiehlt sich eine vorsorgliche Behandlung durch das Auftragen so genannter „Spot-Ons“, die auf die Haut des Hundes geträufelt oder gesprüht werden. Außerdem gibt es spezielle Halsbänder, Puder und Sprays, die einen Zeckenbefall verhindern sollen.

Was tun, wenn ein Zeckenbefall erfolgt ist?
Sollten alle vorbeugenden Maßnahmen nicht geholfen haben und Sie oder Ihr Hund sind von einer oder gar mehreren Zecken befallen worden, so sollten Sie diese so schnell wie möglich mit einer Pinzette oder besser einer speziellen Zeckenzange entfernen.

Hierbei üben Sie mit der Zange einen gleichmäßigen, leichten Druck auf den Körper der Zecke aus und ziehen diese unter gleichmäßigem Zug aus der Haut heraus. Wichtig ist, dass Sie die Beißwerkzeuge der Zecke mit entfernen. Sollte dies nicht gelingen, so müssen Sie in der nun folgenden Zeit beobachten, ob die Stelle beginnt zu jucken oder anzuschwellen. In diese Fall sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

In keinem Fall darf die Zecke mit Ölen, Klebstoffen oder ähnlichen Substanzen eingerieben werden! Hierdurch steigt nur die Gefahr, dass die Zecke ihre Giftstoffe und somit auch die Viren in Ihren oder den Körper Ihres Hundes abgibt.

Sollte ihr Hund mit einer Vielzahl von Zecken befallen worden sein (manchmal spüren Hunde Zeckennester auf), so ist es ratsam, dass Sie gleich einen Tierarzt aufsuchen.

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Herpesvirus (FHV 1) bei Katzen – Vergesellschaftung mit anderen Katzen?

Frage von Nadine:

„Guten Tag!

Bei meinem Kätzchen (14 Wochen) brach, einen Tag nach der zweiten Impfung gegen Katzenschnupfen, eine schwere Augeninfektion aus. Sie wurde auf FHV 1 positiv getestet. Da sie höchstwahrscheinlich Träger des Virus bleibt, bin ich mir unsicher ob ich sie, zur Betreuung, mit geimpften Katzen zusammen lassen darf (Katzenpension oder andere Katzenhalter).

Unser Tierarzt meint, da eh fast alle Katzen Träger des Virus sind, wäre es nicht so schlimm. Ich bin mit da unsicher? Sollte ich diese Erkrankung angeben, wenn mein Kätzchen in eine Tierpension kommt? „

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Hündin hat Ausfluss

Frage von Annelie:

„Hallo und guten Tag,

meine Hündin scheidet seit einigen Tagen immer eine weiße Flüssigkeit aus;sie hinterlässt weiße Flecken auf der dunklen Decke.
Die Hündin war bis vor kurzem noch läufig.
Was kann es sein? Sollte ich mit der Hündin zum TA gehen oder ist es wie bei uns Frauen der Ausfluss und bedenkenlos?

Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar und verbleibe

mit freundlichem Gruß,

Annelie“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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