Frage von Marina:
“Hallo Frau Dr. Rühling,
ich hätte mal eine Frage. Mein Hund (Beagle) übergibt sich häufig, teilweise z.B. nach dem Autofahren, wenn ich als Besitzer aussteige und er bei meiner Mutter bleiben muss. Manchmal aber auch nach dem Essen oder wenn er viel mit anderen Hunden gelaufen ist…
Ansonsten wirkt er quietschfiedel. Ich habe ihn nun entwurmt, da dass das letzte Mal für einige Wochen Besserung gebracht hat. Er wird erst ein Jahr…
Als Futter nehme ich Hills und happyDog für sensible Hunde im Wechsel. Das hilft aber dieses Mal auch nicht. Welche Diagnostik würden sie vorschlagen?
Welche nicht invasiven Maßnahmen gibt es? Sono? Und mit welchen Kosten müsste ich rechnen? Muss das eine körperliche Ursache haben, oder kann dass auch vor Aufregeung sein, da er sehr auf mich fixiert ist? Wie kann ich ihm helfen?
Außerdem ist er ein Müllschlucker und ich kann ihn einfach nicht immer davor bewahren, Essenreste beim Gassigehen zu erhaschen.
Das Erbrechen läuft übrigens ohne Würgen ab und erinnert mich eher an einen extremen Reflux und häufig ist er danach weiter. Er ist nicht adipös, wiegt 18 kg, bei 45cm.
Was kann ich machen, damit er darunter nicht länger leiden muss?”
Antwort von Dr. Maja Rühling:
“Hallo Marina,
ich denke, dass hier in der Tat eine genaue Diagnostik notwendig ist.
Hierzu sollte eine Blutuntersuchung durchgeführt und geröntgt, gegebenenfalls auch ein Ultraschall (Sono) oder eine Magenspiegelung vollzogen werden. Durch diese Untersuchungen würde dann zunächst einmal geklärt werden können, ob es sich tatsächlich um eine “echte” Krankheit handelt.
Zu den Kosten dieser Untersuchungen kann ich leider keine Aussage treffen, da diese von Tierarzt zu Tierarzt unterschiedlich ausfallen können.
Unter Umständen kann es sich hierbei auch um einen Ösophagitis-Komplex handeln, also um eine Entzündung der Speiseröhre, durch die das Erbrechen verursacht wird. In diesem Fall wäre eine mögliche Therapie, die Sie selbst vornehmen können, dass Sie den Hals- und Brustbereich Ihres Hundes vier Mal täglich mit feuchten Tüchern einwickeln. Zusätzlich können Sie Omep 20mg (1 x täglich) verabreichen.
Ich hoffe, dass bei Ihrem Hund bald eine Besserung eintritt.
Mit den besten Grüßen,
Dr. Maja Rühling“
Erbrechen beim Hund,Ähnliche Beiträge
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Guten Tag Fr. Dr. Rühling!
Ich habe eine abgerichtete 3-jährige Hunddame (belg.Schäfer) bekommen.Die Hündin war bei der Vorbesitzerin fast tägl. 6-8 Stunden alleine in einer Wohnung und es gab keine Probleme. Auch in meiner Wohnung funkionierte alles Bestens.Ich war halt längstens 2 Stunden weg.Nun habe ich den Hund mit in mein Haus genommen. Er hat einen schönen Platz im Vorzimmer .Das Vorzimmer mit dem Wohnzimmer habe ich mit einer Kindersicherungstüre getrennt.So kann er super alles beobachten.Nun habe ich Ihm alleine gelassen.Nach 2 Stunden begrüßte er mich an der Türe.Dann sah ich,daß die Kindersicherung aufgedrückt war und der Hund in der Küche gekotet hat.Das Erlebnis hatte ich jetzt das zweite Mal. Haben Sie bitte einen Tipp?
MfG