Hund hat Schlumpf verschluckt.

Frage von Patricia:

„Heiligabend hat unser 4-jähriger Mischling (Pudel-/Dackelmix), 12kg, einen kleinen Gummischlumpf verschluckt.

Wir haben versucht, ein Erbrechen mit Salzwasser zu erzwingen, ohne Erfolg. Desweiteren haben wir Sauerkraut ins Futter beigemengt, ebenfalls ohne Erfolg. Beim Gassi gehen haben wir darauf geachtet, ob der Schlumpf mit dem Stuhl raus kommt. Bis jetzt kein Schlumpf. Nun muß ich jedoch anmerken, dass er manchmal ohne Leine läuft und wir dadurch nicht jeden Haufen beobachten konnten.

Nun meine Frage: Ist es möglich, dass der Schlumpf immer noch im Darm ist? Kann der Hund damit leben? Löst sich das Gummi auf und ist dies dann gefährlich? Wir können keinerlei Anzeichen erkennen, dass es unserem Hund schlecht geht oder er sich krank fühlt. Er frißt, trinkt und ist fit wie immer.

Danke für die Antwort,

Patricia“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Hund nässt nach Kastration unkontrolliert in die Wohnung

Frage von Silke:

„Mein Hündin ist 7 Jahre alt, kastriert (Gebärmutter nicht entfernt) und nässt seit ca. 1 Jahr (unregelmäßig) ein ständig, meist abends ohne Vorwarnung.

Dies kann kurz nach dem Gassi gehen oder im Schlaf sein, sie liegt dann darin, als wenn nichts wäre. Der Tierarzt hat bereits den Unterleib geschallt, keine organischen Anzeichen, großes Blutbild wurde gemacht (ohne Befund), ebenso eine Urinuntersuchung (auch diese ohne Befund).

Sie bekam die Caniphedrin-50, wenn nichts mehr war ausschleichend. Letztens wurde selbst die Niere noch einmal gecheckt, nichts. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr.

Was kann das sein?

Mit freundlichen Grüßen

Silke“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Hund leckt sich Bein blutig – Arthrose?

Frage von Jana:

„Hallo,

unser Schäferhund-Mischling, mittlerweile im gehobenen alter, leckt sich permanent das Bein wund (aber auch nur das rechte). Er tut dies solang, bis er schon Probleme beim Laufen hat.

Auch nachdem es durch die Hilfe einer Halskrause wieder verheilt war und diese abgenommen wurde, fing er direkt wieder damit an. Alle Problemlösungen (auch vom Tierarzt untersucht und empfohlen) wie z.b Hormonhalsband, Salben, Sprays und diverse Mittel die das Lecken unterbinden sollten, brachten keinen Erfolg.

Seit mehreren Monaten trägt er jetzt einen Schutzkragen wie er auch nach OPs verwendet wird, um ihm vom Lecken abzuhalten. Nun meine Frage: gibt es aus ihrer Sicht noch eine Möglichkeit, dass er noch einen angenehmen Lebensabend verbringen kann, ohne aufgelecktes blutiges bein bzw. Halskrause?“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Hundeschulen als kompetente Hilfe bei der Hundeerziehung

Die Hundeerziehung kriege ich doch wohl als erwachsener Mensch noch alleine hin, das kann doch nicht so schwer sein…

Das denken viele Hundebesitzer und liegen mit dieser Einschätzung leider oftmals völlig falsch. Ein Hund ist ein Lebewesen, das seinen eigenen Kopf und somit auch Willen hat. Und das ist auch gut so.

Dennoch müssen Hund und Halter gewisse Spielregeln erlernen, die das Miteinander einfacher machen. Darüber hinaus spielt selbstverständlich auch die Umwelt (andere Hunde und Menschen) eine große Rolle im zukünftigen Leben eines Hundes.

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Bedarfswertfutter von Wildsterne

Alle Hunde sind verschieden. Deshalb benötigt auch jeder Hund ein individuelles Futter.
Das Wildsternefutter wird exakt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Hundes abgestimmt. Durch die kostenlose Empfehlung der Wildsterne-Tierärztin erhält er genau die Nährstoffe und Energie, die er benötigt.

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Rennmaus trauert nach Verlust des Mitbewohners

Frage von Jana:

„Hallo,

vor knapp drei Wochen ist eine meiner zwei Rennmäuse verstorben. Ich weiß nicht, woran es lag, doch ich denke, es ist eine Altersschwäche gewesen, da sie fast vier Jahre alt wurde.

Da die andere Rennmaus stark abgenommen hat und kaum frisst, wollte ich wissen, wie ich sie „aufpebbeln“ oder zum Essen bewegen kann.

Ich habe noch eine andere Maus, müsste eine Farbmaus sein, die wir draußen abgemargert gefunden und aufgenommen haben. Ob man die vielleicht zusammen tun kann? Sind beides Weibchen.

Liebe Grüße,

Jana“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Katze mit immer wieder tränendem Auge

Frage von Ulla:

„Guten Tag,

meine Katze Kira (2,5 Jahre) hat ständig ein entzündetes, tränendes Auge.

Bisher haben wir vom Tierarzt bereits zweimal Augentropfen erhalten wodurch das nach 1 Woche wieder in Ordnung war. Dies hat jedoch lediglich 4 Wochen gehalten und danach war das Auge wieder entzündet. Nun ist es auch wieder soweit und ich möchte nicht immer diese Tropfen geben. Wir können (da zu unterschiedlichen Zeiten zu Hause) auch außer am Wochenende nicht gewährleisten, dass Kira 3 mal am Tag die Tropfen bekommt.

Bei ihr muss man zu zweit arbeiten um das hinzubekommen, einer alleine ist bei ihr chancenlos. Jetzt meine Frage: gibt es zu den Tropfen eine Alternative damit die Entzündung nicht immer wieder auftritt?

Vielen Dank,

Jutta“

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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Kater mit Halsentzündung hat das Fressen eingestellt

Frage von Ulla:

„Liebe Frau Dr. Rühling,
ich bin ehrenamtlich auf einem Katzengnadenhof tätig und habe mir gestern einen schlimmen Notfall zum Päppeln mit nach Hause genommen.

Es handelt sich um einen 11-jährigen Kater, der bei Aufnahme am Hof zuerst separiert gehalten wurde. Die ehemalige Besitzerin hat massive psychische Probleme und erzählte bei Abgabe, dass der Kater Kimba des Öfteren Futter erbrechen würde. Wir veranlassten daraufhin eine Blutuntersuchung und er bekam zeitgleich hochwertiges Futter. Bis dahin hatte er wohl nur günstiges Trockenfutter verschiedener Sorten erhalten. Am Katzenhof wurde ihm eine Sorte Trockenfutter (Royal Canin) und Nassfutter von Animonda verabreicht und das Erbrechen war sehr schnell vorbei.

Als das Blutergebnis nach einer knappen Woche ohne jeglichen Befund kam, wurde Kimba am 10.11.2011 gegen Katzenschnupfen und -Seuche geimpft (Virbagen) und durfte in die größere (leere) Ferienstube wechseln. (Seine letzte Impfung lag ca. 3 Jahre zurück). Er hat die Impfung soweit eigentlich gut vertragen. Dann fraß er plötzlich seit dem 19.11.2011 weniger und am 20.11 gar nichts mehr. Am 21.11. fanden wir ihn stark speichelnd, sehr schlapp und krank und ich fuhr sofort mit ihm zum Tierarzt. Dort wurde eine starke Rachenentzündung diagnostiziert. Er bekam Antibiotikum (Tylosin), Cortison und Bisolvon gespritzt. Er speichelte sehr stark und sollte weiterhin Bisolvon-Pulver bekommen.

Da er absolut nichts fressen wollte – wohl ein wenig trinken – nahm ich ihn mit zu mir nach Hause und habe ihm über den Tag verteilt 1 Schälchen Royal Canin Recovery und 2 x Nutrical mit der Spritze gegeben.

Kimba hat kein Fieber (Körpertemperatur 36,8°).

An seinem Zustand hat sich seit dem gestrigen Tierarztbesuch nichts verändert. Ich habe heute nochmal dort angerufen und die Situation geschildert. Es wurde mir gesagt, dass man abwarten muss und Kimba nach 3 Tagen noch einmal nachgespritzt werden müsste.

Mir macht es nichts aus, ihn zwangszuernähren. Ich habe das Wissen, die nötige Zeit und den Langmut dazu. Wenn ich ihn mir allerdings so als Häufchen Elend betrachte, frage ich mich, ob es sich nur um eine schwere Rachenentzündung handelt.

Kimba erinnert mich an einen Fall, wo eine Katze solche Symptome als Folge der Impfung bekam. Sie verstarb hieran (trotz stationärem Klinikaufenthalt).

Ich stelle mir hier folgende Fragen:
Wäre für Kimba ein Klinikaufenthalt sinnvoller?
Sollte nochmal ein Blutbild gemacht werden?
Wäre eine andere/zusätzliche Behandlung besser geeignet?
Wie könnte ich Kimba noch unterstützen?

Ich hätte auch homöopathische Mittel zur Verfügung (Engystol, Angin-Heel, Viropect). Ich habe bei einer Katze auch schon einmal sehr gute Erfahrungen mit Tonsipret gemacht und wüsste gerne, ob Sie dies auch empfehlen können.

Gleich besorge ich mir wohl mal Royal Canin Rehydration. Das schadet bestimmt nicht.

Vorhin hat er auf dem Klo Urin abgesetzt, legte sich dann aber sofort wieder hin. Würde dem armen Kerlchen gerne irgendwie Erleichterung verschaffen und warte hier mal auf Ihre Meinung….

Hier schon einmal lieben Dank. „

Antwort von Dr. Maja Rühling:

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