Artikel-Schlagworte: „Hunde“

Welpenerziehung: Darf mein Welpe mit auf die Couch oder in’s Bett?

Mittwoch, 30. Juni 2010

Grundsätzlich sei festgehalten: Ja!

Fälschlicherweise denken Viele, dass ein Welpe auf Couch oder Bett das Dominanzverhalten desselben fördert. Dies ist nicht der Fall.

Ein Hund liegt gerne auf der Couch oder dem Bett, weil es einfach gemütlich und bequem ist.
Außerdem hat Dein Vierbeiner von dort ein erhöhte Position, von der aus er einen besseren Überblick hat und seinem Wachtrieb besser nachkommen kann.

Man sollte jedoch darauf achten, dass der Hund sich nicht selbst aussuchen kann, wann er sich auf die Couch oder das Bett legt. Die Erlaubnis, dass er sich zu Dir legen darf, sollte von Dir aus kommen.

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Welpenerziehung: Welpe allein zuhaus

Montag, 21. Juni 2010

Jeder Welpe muss auch mal eine gewisse Zeit lang alleine zuhause bleiben können. Du wirst Dir und Deinem Hund das spätere Zusammenleben in jedem Falle erleichtern, wenn Du bereits bei der Welpenerziehung hierauf Wert legst.

Ob Du nun einen Geschäftstermin oder eine Einladung zum Geburtstag Deines hundeallergischen Freundes hast – es gibt immer wieder Situationen, in denen der Hund leider nicht mitkommen kann.

Du musst daher Deinen Hund früh genug daran gewöhnen, dass einige Stunden alleine verbringen kann. Normalerweise macht es Deinem Hund auch gar nichts aus, wenn er für eine gewisse Zeit ohne Dich auskommen muss.

Auch hier gilt prinzipiell wieder dasselbe Prinzip, wie bei allen anderen Übungen: Klein anfangen und langsam steigern.

Zunächst lässt Du Deinen Hund nur für eine kurze Zeit alleine. Gehe einfach aus der Wohnung und bleib ca. 30 Sekunden vor der Haustür stehen.

Wichtig dabei ist, dass Du Dich dabei nicht von Deinem Hund verabschiedest! Für Deinen Hund soll es etwas ganz Normales sein, dass er auch einmal alleine gelassen wird.

Nach und nach verlängerst Du dann die Phasen Deiner Abwesenheit. Wenn Dein Hund auch während Deiner Abwesenheit ruhig bleibt, kannst Du beim zweiten Mal ruhig schon ca. eine Minute außerhalb der Wohnung sein, danach zwei Minuten usw.

Beachte, dass Du Deinen Hund beim Betreten der Wohnung zunächst nicht beachten solltest. Wenn Du das tust, bringst Du Deinem Welpen bei, dass sich das Warten auf Deine Wiederkehr durchaus lohnt.

So solltest Du in der Lage sein, Deinem Hund bis zur 12. Lebenswoche anzugewöhnen, dass er auch mal bis zu 3 Stunden alleine sein kann.

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Welpenerziehung: Wie wird mein Welpe stubenrein?

Montag, 21. Juni 2010

Viele neue Hundebesitzer denken, dass das Erlangen der Stubenreinheit einen primären Teil bei der Welpenerziehung einnimmt. Das stimmt so sicherlich nicht. Ein Welpe hat ohnehin die Veranlagung, dass er nicht sein eigenes Nest, also Deine Wohnung, beschmutzt.

Das soll nicht bedeuten, dass Du gänzlich untätig bleiben sollst.

Der Schließmuskel muss erst noch trainiert werden, Dein neuer Freund hat somit nicht die vollständige Gewalt über seinen Körper und er muss somit noch recht häufig Wasser lassen.

Häufig erkennst Du das daran, dass Dein Hund unruhig hin und her rennt. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem Du Deinen Hund auf den Arm nehmen und zu der Stelle bringen solltest, wo er hinmachen darf. Das kann eine Ecke im Garten oder draußen vor der Tür sein. Beachte, dass der Ort nicht zu weit entfernt ist, sonst könnte sich Dein Vierbeiner auch schon mal auf Deinem Arm erlösen.

Wenn er dann draußen sein Geschäft verrichtet, solltest Du ihn dabei mit ruhiger Stimme loben. So weiß er, dass er alles richtig macht. Auch kannst Du seine Aktion mit einem Kommando begleiten, damit er sich zukünftig, bspw. vor längeren Autofahrten, auch auf Kommando erleichtert.

Sollte es in der Welpenphase mal zu einem Umfall in der Wohnung kommen, so darfst Du auf keinen Fall mit Deinem Welpen schimpfen oder ihn gar bestrafen. Es kann durchaus sein, dass Dein Hund die Bestrafung nicht mit der eigentlichen Aktion verbindet, sondern ein völlig anderes Ereignis damit verknüpft.

Wenn Du auf das Verhalten Deines Hundes achtest, wirst Du normalerweise früh genug feststellen, dass Dein Hund mal Wasser lassen muss. Es gibt bei der Welpenerziehung jedoch, wie gesagt, viele andere Dinge, die deutlich mehr Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, als die Stubenreinheit Deines Hundes.

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Zahnstein beim Hund

Donnerstag, 17. Juni 2010

Früher oder später ist es meistens so weit. Unser vierbeiniger Freund riecht plötzlich äußerst unangenehm aus dem Maul. Wann dieser Fall eintreten wird ist von Hund zu Hund und je nach Rasse unterschiedlich. Auch die individuelle Veranlagung für Zahnstein beim Hund spielt hier, ähnlich wie beim Menschen, eine Rolle. (weiterlesen …)

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Wasserscheuer Hund holt Ball aus Pool

Montag, 14. Juni 2010

Hunde lieben Bälle. Und eigentlich holen Hunde auch gerne Bälle aus dem Pool. Dieser Hund hat jedoch eine ganz eigene Art entwickelt, wie er den in den Pool geworfenen Ball wieder herausbekommt. Und zwar ohne sich nass zu machen. Entweder der Hund ist wasserscheu, oder aber es liegt einfach nur an dem nicht sonderlich sauberen Zustand des Pools, dass er diese Art der Ball-Beschaffung gewählt hat.

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Welpenerziehung: Hundebox zuhause – Ja oder Nein?

Montag, 31. Mai 2010

Diese Frage musst Du für Dich selbst beantworten können. Wenn Du das Risiko eingehen willst, dass Dein Hund während Deiner Abwesenheit die Wohnungseinrichtung durcheinander bringt oder verwüstet, dann benötigst Du sicherlich keine Box.

Die meisten werden sich jedoch lieber mit dem Gedanken anfreunden, dass ihr Hund und ihre Wohnung auch in den Zeiten, in denen der Hund alleine in der Wohnung ist, sicher sind.

Wenn Du Dich für eine Box entscheidest, musst Du Deinen Hund früh genug daran gewöhnen. Dabei helfen Dir natürlich wieder Leckerchen und etwas Geduld.

Zuerst öffnest Du die Tür zu der Hundebox und legst ein Leckerchen direkt an den Eingang. Dein Welpe darf sich nun das Leckerchen herausholen. Wiederhole diesen Vorgang, lege jedoch bei den nächsten Übungen die Leckerchen weiter nach hinten in die Box. Während sich Dein Hund in der Box befindet, kannst Du die Tür zumachen. Aber verschließe diese noch nicht, so dass der Hund selbständig wieder herauskommen kann.

Nach und nach gibst Du mehr Leckerchen in die Box, Du kannst auch einen Kauknochen oder Ähnliches hineinlegen. Auf diese Weise bleibt Dein Hund länger in der Box, ohne dass es ihm etwas ausmacht.

Wenn das schon gut funktioniert, kannst Du die Tür verschließen. Bleib direkt bei Deinem Hund, damit er weiß, dass Du in der Nähe bist. Sollte er anfangen zu jammern, so musst Du dies ignorieren, so schwer es Dir auch fallen mag. Sobald er sich wieder beruhigt hat, kannst Du ihn wieder rauslassen.

Um Deinen Hund bei der Welpenerziehung an die Hundebox zu gewöhnen, hilft es sicherlich auch, wenn Du ihm die Box als Schlafplatz angewöhnst. Nimm Deinen Vierbeiner einfach, während er schläft, hoch und lege ihn in die Box. Verschließe diese dann und bleib neben der Box. Warte, bis Dein Hund fest eingeschlafen ist, bis Du Dich von ihm entfernst.

Wichtig ist, dass Dein Hund keine Panik bekommt. Sollte das der Fall sein, musst Du ihn wieder aus seiner Box entlassen und wieder in kleinen Schritten mit der Gewöhnung beginnen.

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Welpenerziehung: Welpen – So spielst Du mit Deinem Welpen

Montag, 31. Mai 2010

Bei der Welpenerziehung nimmt das Spiel mit dem Tier natürlich eine große Rolle ein. Bisher haben das die Geschwister Deines Hundes übernommen, jetzt ist es Deine Aufgabe, Dein Tier an das richtige Spielen zu gewöhnen.

Das Spiel mit Dir und Anderen sorgt für eine unabdingbare Sozialisation, ohne die Du und Dein Hund später Probleme bekommen könnt.

Außerdem sorgst Du dafür, dass Dein Hund eine stärkere Bindung zu Dir aufbaut und auch außerhalb der eigenen vier Wände und des eigenen Gartens gerne zu Dir kommt. Schließlich kann es ja jederzeit sein, dass Du mit ihm zu spielen beginnst.

Natürlich kannst Du für das Spiel entweder ein Tuch oder einen Ball wählen, Du kannst aber auch ganz einfach mit dem Tier ‚raufen’. Wenn Dein Hund dabei mal zu wild wird, solltest Du das Spiel für einen Moment unterbrechen. Das hat für den Hund den Lerneffekt, dass zu wildes spielen zu einer Bestrafung führt.

Wenn Du das Apportieren mit Deinem Vierbeiner üben möchtest, solltest Du für den Anfang einen möglichst ruhigen Ort mit wenig Ablenkung auswählen. Hier kann sich der Hund ganz auf seine Aufgabe konzentrieren. Auch die Belohnung durch Leckerchen oder freudige Belobigung darfst Du nicht vergessen!

Du kannst den Jagdtrieb Deines Hundes beim Spiel ausnutzen, indem Du das Spielzeug schnell und ruckartig von Deinem Tier entfernst. In aller Regel wird er diesem dann automatisch hinterher stürmen.

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Welpenerziehung: Welpen – Die Eingewöhnung

Montag, 31. Mai 2010

Die Eingewöhnung – So kann der Vorbesitzer helfen

Hunde verkraften die Trennung von Ihrer gewohnten Umgebung und ihrer Familie teilweise sehr unterschiedlich. In Deutschland ist vorgeschrieben, dass Welpen frühestens nach Beendigung der achten Lebenswoche von Ihrer Mutter getrennt werden dürfen. Das hat auch seinen guten Grund, denn eine zu frühe Trennung kann Grund dafür sein, dass sich später Probleme bspw. in Form von Verlustangst einstellen. Der Hund kann dann vielleicht nicht mehr alleine sein oder wird bei neuen Reizen unsicher sein.

In jedem Falle hilft es bei der Eingewöhnung, wenn Du dem Vorbesitzer einige Zeit vor der Übernahme des Tieres z. B. ein Handtuch gibst. Dieses kann er dann mit in die Welpenkiste legen, damit das Tuch den Geruch der Geschwister und der Mutter annimmt.

Das hilft dem Welpen in einer neuen Umgebung und vermittelt ihm ein Gefühl der Sicherheit.

Idealerweise hat der Züchter einen kleinen Teil bei der Welpenerziehung bereits dadurch beigetragen, indem er den Hund schon einmal an das Autofahren gewöhnt hat. Es hilft sehr, wenn die erste Autofahrt, die der kleine Hund in seinem noch so kurzen Leben absolviert, nicht die Fahrt mit einer fremden Person in eine fremde Umgebung ist.

Außerdem solltest Du in den ersten Tagen das Futter weiter füttern, dass der Welpe bisher zu fressen bekommen hat. So verhinderst Du, dass es mit dem noch empfindlichen Welpenmagen Probleme gibt.

Die Eingewöhnung – Im neuen Zuhause

Lasse erst einmal das neue Familienmitglied die fremde Umgebung erkunden. Aber bitte nicht alleine, schließlich gibt es genügend Ecken, in denen ein kleiner Hund Gelegenheit findet, Unsinn anzustellen.

Besonders in der Eingewöhnungsphase der Welpenerziehung musst Du sehr viel Zeit mit Deinem Hund verbringen, um über die Sehnsucht nach der ‚alten’ Familie hinweg zu trösten und natürlich auch, damit er sich an Dich gewöhnt.

Sorge dafür, dass das Körbchen Deines Welpen in einer ruhigen Ecke nicht allzu weit weg vom Treffpunkt der Familie Platz findet. Vorteilhaft ist hierfür ein gefliester Raum – schließlich ist ein junger Hund noch nicht stubenrein und auf Fliesen lassen sich die Pfützen leicht entfernen.

Zu klein darf das Körbchen Deines Hundes natürlich nicht sein, aber auch ein zu großes Körbchen kann dazu führen, dass sich das Tier verloren und einsam vorkommt. In jedem Fall sollte eine gemütliche, große Decke und das von dem Vorbesitzer mitgebrachte Handtuch in dem Körbchen bereit liegen.

Befolgst Du diese Tipps, hast Du den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Welpenerziehung gelegt.

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Welpenerziehung Tipps

Montag, 31. Mai 2010

Du hast Dich also im Vorfeld sehr genau über Dein neues Familienmitglied informiert und so oft es ging Zeit mit dem Zuwachs verbracht. Die Entscheidung ist gefallen, ein Vierbeiner wird Deine Familie verstärken!

Natürlich kann man bei der nun bevorstehenden Welpenerziehung Einiges falsch machen. Gerade die ersten Wochen sind prägend für das kleine Wesen, dass Dich von nun an für eine hoffentlich lange Zeit begleiten wird. Wir möchten Dir mit dieser Reihe über die Welpenerziehung ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, die Dir dabei helfen können, dass Dein Hund und Du den richtigen Weg einschlagt.

Alle Beiträge aus der Reihe Welpenerziehung findest du hier:

  • Die Eingewöhnung
  • So spielst Du mit Deinem Welpen
  • Hundebox zuhause – Ja oder Nein?
  • Wie wird mein Welpe stubenrein?
  • Welpen allein zuhaus
  • Welpen und Bewegung – Vorsicht
  • Darf der Welpe mit auf die Couch oder in’s Bett?
  • Leine und Halsband – So machst Du es richtig
  • Welpen Sozialisieren mit Hund, Mensch und Stadt
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