Die Eingewöhnung – So kann der Vorbesitzer helfen
Hunde verkraften die Trennung von Ihrer gewohnten Umgebung und ihrer Familie teilweise sehr unterschiedlich. In Deutschland ist vorgeschrieben, dass Welpen frühestens nach Beendigung der achten Lebenswoche von Ihrer Mutter getrennt werden dürfen. Das hat auch seinen guten Grund, denn eine zu frühe Trennung kann Grund dafür sein, dass sich später Probleme bspw. in Form von Verlustangst einstellen. Der Hund kann dann vielleicht nicht mehr alleine sein oder wird bei neuen Reizen unsicher sein.
In jedem Falle hilft es bei der Eingewöhnung, wenn Du dem Vorbesitzer einige Zeit vor der Übernahme des Tieres z. B. ein Handtuch gibst. Dieses kann er dann mit in die Welpenkiste legen, damit das Tuch den Geruch der Geschwister und der Mutter annimmt.
Das hilft dem Welpen in einer neuen Umgebung und vermittelt ihm ein Gefühl der Sicherheit.
Idealerweise hat der Züchter einen kleinen Teil bei der Welpenerziehung bereits dadurch beigetragen, indem er den Hund schon einmal an das Autofahren gewöhnt hat. Es hilft sehr, wenn die erste Autofahrt, die der kleine Hund in seinem noch so kurzen Leben absolviert, nicht die Fahrt mit einer fremden Person in eine fremde Umgebung ist.
Außerdem solltest Du in den ersten Tagen das Futter weiter füttern, dass der Welpe bisher zu fressen bekommen hat. So verhinderst Du, dass es mit dem noch empfindlichen Welpenmagen Probleme gibt.
Die Eingewöhnung – Im neuen Zuhause
Lasse erst einmal das neue Familienmitglied die fremde Umgebung erkunden. Aber bitte nicht alleine, schließlich gibt es genügend Ecken, in denen ein kleiner Hund Gelegenheit findet, Unsinn anzustellen.
Besonders in der Eingewöhnungsphase der Welpenerziehung musst Du sehr viel Zeit mit Deinem Hund verbringen, um über die Sehnsucht nach der ‚alten’ Familie hinweg zu trösten und natürlich auch, damit er sich an Dich gewöhnt.
Sorge dafür, dass das Körbchen Deines Welpen in einer ruhigen Ecke nicht allzu weit weg vom Treffpunkt der Familie Platz findet. Vorteilhaft ist hierfür ein gefliester Raum – schließlich ist ein junger Hund noch nicht stubenrein und auf Fliesen lassen sich die Pfützen leicht entfernen.
Zu klein darf das Körbchen Deines Hundes natürlich nicht sein, aber auch ein zu großes Körbchen kann dazu führen, dass sich das Tier verloren und einsam vorkommt. In jedem Fall sollte eine gemütliche, große Decke und das von dem Vorbesitzer mitgebrachte Handtuch in dem Körbchen bereit liegen.
Befolgst Du diese Tipps, hast Du den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Welpenerziehung gelegt.
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