Artikel-Schlagworte: „welpe“

Hund im Zahnwechsel

Montag, 19. September 2011

Frage von Juliane:

“Hallo Frau Dr. Rühling,

ich habe mal eine Frage:

unsere 5 Monate alte Jack Russel Hündin verliert aktuell nun fast jeden Tag einen Milchzahn – ich habe gelesen, dass das völlig in Ordnung und normal sein soll. Ist das so?

Mache mir doch ein bisschen Sorgen. Dann weichen wir ihr Trockenfutter immer ein. Da jetzt nur weiches Futter wichtig sein soll – stimmt auch dies?

Ab und zu knabbert Sie an ihrem Kauknochen rum. Da dieser natürlich hart ist, frage ich mich, ob das eventuell zu Schäden führen könnte.

Welches Futter kann man Jung-Hunden am besten in dieser Zeit geben?

Vielen Dank und viele Grüße!

Juliane”

Antwort von Dr. Maja Rühling:
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Hunde Transport bei Reisen

Freitag, 30. Juli 2010

Jeder Hundebesitzer wird zwangsläufig früher oder später mit der Frage konfrontiert, wie er seinen Vierbeiner am besten von Ort A nach Ort B transportiert.

Natürlich gibt es auch Einiges zu beachten, wenn man mit seinem Hund nur eine kurze Strecke neben dem Fahrrad mitnehmen möchte. In diesem Artikel möchten wir jedoch vielmehr auf den Hunde Transport bei längeren Reisen eingehen, die mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug zurückgelegt werden.
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Welpenerziehung: Welpen Sozialisierung, Hund Mensch und Stadt

Dienstag, 20. Juli 2010

Sozialisierung

Bei der Welpenerziehung spielt natürlich die Sozialisierung mit der anderen Artgenossen und Menschen sowie der Umwelt eine sehr große Rolle. Je mehr Du Deinen Hund an seine Umwelt gewöhnst, ihn die Welt entdecken lässt und je eher er mit nicht alltäglichen Situationen in Berührung kommt, desto gelassener und unkomplizierter wird er in Zukunft damit umgehen.

Zunächst einmal solltest Du wissen, dass sich natürlich Dein Verhalten auf Deinen Hund überträgt. Je ausgeglichener und cooler Du bist, desto mehr wird auch Dein merken, dass er nichts zu befürchten hat und nicht panisch reagieren muss.

Sozialisierung mit anderen Hunden

Jeder von uns erlebt es beinahe täglich – der eine Hund ist völlig umgänglich, kommt beinahe mit jedem anderen Hund zurecht und der Besitzer muss sich keine Gedanken machen, dass der Vierbeiner auch ohne Leine pariert und keinen Artgenossen, oder gar Menschen, ankläfft und anfällt. Dann gibt es jedoch Hunde, bei denen das Gegenteil der Fall ist, und als Besitzer hält man eigentlich ständig nur Ausschau nach anderen Hunden, mit denen es eventuell wieder Stress geben könnte.

Um dafür zu sorgen, dass Du Dir in Zukunft wenig Gedanken darüber machen musst, dass Dein Hund eventuell allen Artgenossen aneinander gerät, ist eine frühzeitige Sozialisierung wichtig.

Der regelmäßige Besuch einer Welpenspielgruppe ist eine hervorragende Möglichkeit für Deinen Hund, um den Umgang mit anderen Hunden zu erlernen. So kann sich Dein Hund daran gewöhnen, dass es auch noch andere Artgenossen auf der Welt gibt, die man respektieren muss, mit denen man aber natürlich auch toll spielen kann.

In einer Welpengruppe sorgt der Hundetrainer dafür, dass die Gruppen entsprechend zusammengestellt werden.

Nun ist es so, dass eine Hundeschule Deinen Welpen normalerweise erst ab einem Alter von 12 Wochen aufnimmt. Erst ab diesem Alter setzt der volle Impfschutz ein und es besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Da Du Deinen Welpen aber wahrscheinlich schon kurz nach Vollendung der achten Lebenswoche bei Dir aufnehmen wirst, gilt es, diese Zeit zu überbrücken.

Die ersten Tage im neuen Heim muss sich Dein Hund erst einmal an Dich und Deine neue Familie, also sein neues Rudel, gewöhnen. Sobald dies geschehen ist, solltest Du Deinen Hund so häufig wie möglich mit anderen Hunden in verschiedensten Altersklassen zusammenbringen.

Hierzu eignen sich natürlich Spaziergänge an Orten, wo Du Deinen Hund frei laufen lassen kannst (Freilaufflächen in Deiner Stadt findest Du über das Internet). Beachte jedoch, dass der Welpenschutz nur innerhalb des eigenen Rudels gilt. Es kann also sein, dass sich ein älterer Hund von Deinem Welpen gestört fühlt und evtl. seinem Ärger Luft macht.

Sorge dafür, dass Dein Hund in der so genannten „Sozialisierungsphase“ zwischen der 8. und 16. Woche viele positive Erfahrungen mit anderen Hunden hat und ausgiebig mit Ihnen spielen und Kontakt haben kann (Achtung: Bedenke, dass Dein Hund auch noch in der Wachstumsphase ist! Die Spiele sollten nicht zu lange andauern, ausreichend Ruhephasen müssen gewährleistet werden!).

Bleib immer in der Nähe Deines Hundes, damit Du im Bedarfsfall einschreiten kannst. Normalerweise sollte Dein Hund jedoch schon so sehr an Dich gebunden sein, dass er sich ohnehin nicht weit von Dir entfernt.

Sozialisierung mit Menschen

Ganz wichtig ist bei der Welpenerziehung natürlich auch die Sozialisierung mit Menschen, denn den verschiedensten Exemplaren dieser Spezies wird Dein Hund zukünftig begegnen.

Was bei der Gewöhnung an Menschen die Arbeit erleichtert, ist die Tatsache, dass Hunde sehr stark verallgemeinern. Allerdings können so negative Erfahrungen mit einer bestimmten Art Mensch auch dafür sorgen, dass genau dieser Menschentyp zukünftig einen sehr schweren Stand bei Deinem Hund haben wird.

Du musst also dafür sorgen, dass Dein Welpe gerade in den ersten Wochen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Menschen in Berührung kommt und dabei stets positive Erfahrungen macht. Dicke Menschen, dünne Menschen, große, kleine, mit Bart, hellhäutig, dunkelhäutig, Kinder, Senioren, Männer, Frauen, all diese Personengruppen sollte Dein Tier kennenlernen.

Auch verschiedene Kleidungsstücke spielen bei dem optischen Erscheinungsbild eine Rolle, so dass Dein Welpe auch mal einen Mann oder eine Frau mit Mantel, Hut oder Sonnenbrille gesehen haben sollte.

Ein wichtiger Tipp bei der ersten Kontaktaufnahme zwischen der fremden Person und Deinem Hund: Du musst das Kennenlernen initiieren!

Stell Dir vor, Du bist ein kleiner Welpe und ein viel, viel größerer Mensch, den Du vorher noch nie gesehen hast, bewegt sich hastig auf Dich zu und streckt seine Hand nach Dir aus. Da kann man ja nur die Flucht ergreifen!

Wenn Dein Herrchen Dir jedoch klar macht, dass Du vor dieser fremden Person nichts zu befürchten hast, und Du ruhig einmal hingehen und schnuppern sollst, ist das etwas völlig Anderes.

Merke Dir also, dass Du Deinen Hund zu dem Fremden hin führst und ihn dann selbst den letzten Schritt machen lässt. Und wenn der bis dahin Fremde dann auch noch ein paar Streicheleinheiten für Deinen Vierbeiner übrig hat, oder gar mit ihm spielt, kann es nicht besser laufen.

Als kleine Hilfestellung kannst Du dem Fremden auch ein Leckerchen in die Hand geben, das er dann an Deinen Hund weitergibt. Aber bitte nicht übertreiben, Dein Hund soll schließlich noch aussehen, wie ein Hund, und nicht, wie eine Mozartkugel…

Sozialisierung mit dem lauten Stadtleben

Fahrräder, Aufzüge, LKWs und vieles Andere können für einen kleinen Hund schon sehr verwirrend und Angst einflößend sein. Du hast es jetzt sicherlich schon häufiger gelesen: Bei der Welpenerziehung spielt Geduld und Beharrlichkeit eine große Rolle.

Es leuchtet ein, dass man einen Hund, der noch nie einen LKW gesehen hat, nicht direkt zum Spaziergang an einer stark befahrenen Autobahn mitgenommen werden darf.

Also: ein kurzer Spaziergang an einer nicht so stark befahrenen Straße gewöhnt Deinen Hund viel besser an den Umgang mit den anderen Teilnehmern im Straßenverkehr als eine Schocktherapie. Besonders Fahrräder, die plötzlich und relativ leise von hinten nah an einem vorbei fahren, können nicht nur Deinen Hund überraschen und erschrecken. Wenn Dein Hund diese Erfahrung nicht schon als Welpe gemacht hat, kann es durchaus passieren, dass er später einfach zuschnappt. Und das kann nun wirklich niemand wollen.

Wenn also kurze Spaziergänge nahe des Straßenverkehrs schon gut klappen und auch die Ausflüge an stärker befahrenen Straßen Deinem Vierbeiner nichts ausmachen, solltet ihr auch mal eine Fahrt in einem Linienbus mitmachen. Dort sind viele Leute auf einem engen Raum und dann bewegt sich auch noch alles – auch damit muss sich Dein Welpe erst einmal anfreunden.

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Welpenerziehung: Welpen Leine und Halsband – So machst Du es richtig

Mittwoch, 30. Juni 2010

Leider kann man seinen Welpen nicht überall frei laufen lassen, so gerne wir Hundebesitzer das auch tun würden. Daher ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Welpenerziehung, dass Du Deinem Hund beibringst, wie er sich an der Leine zu verhalten hat.

Ein Welpe muss natürlich auch an Halsband und Leine gewöhnt werden. Aber auch hier kannst Du Einiges falsch machen und Deinem Hund schlechte Gewohnheiten oder gar Angst vermitteln.

Zunächst benutzt Du am besten ein relativ breites Halsband, das entweder aus Stoff oder Leder hergestellt ist. Diese Halsbänder ziehen sich nicht zusammen und schnüren Deinem Hund somit auch nicht die Luft ab.

Am spannendsten und angenehmsten ist es für Deinen Hund, wenn Du ihm das Halsband kurz vor dem Beginn des Spielens zum ersten Mal anlegst. Sobald Du beginnst, mit ihm herum zu tollen, wird er das Halsband gar nicht mehr bemerken. Je spannender das Spiel, desto größer ist die Ablenkung (auch hier helfen wieder Leckerchen ungemein!).

Die ersten Male kannst Du das Halsband auch direkt wieder abnehmen, wenn Du merkst, dass Deinem Liebling das Halsband unangenehm ist. Auch hier solltest Du die Übungseinheiten langsam beginnen und steigern.

Im nächsten Schritt folgt die Gewöhnung an die Leine. Diese wirst Du bei den ersten Versuchen auch gar nicht festhalten, sondern lässt Deinen Hund diese einfach hinter sich herziehen. Die Leine sollte sich natürlich hierbei nirgendwo verheddern oder verhaken können. Wähle also am besten eine leichte und kurze Leine, die weder Haken noch Ösen hat.

Auch hier beginnst Du die Eingewöhnungsphase spielerisch, damit der neue Gegenstand direkt mit einem positiven Ereignis verbunden wird.

Jetzt kannst Du die Leine auch in die Hand nehmen, allerdings solltest Du hierfür eine deutlich längere Leine (ca. 3-5 Meter) wählen. So hat Dein Hund genügend Bewegungsfreiheit und lernt nicht auf unsanfte Weise kennen, wie es sich anfühlt, wenn man in eine stramme Leine rennt.

Außerdem lässt Dir eine lange Leine noch genügend Möglichkeiten, um mit Deinem Hund zu spielen, ohne dass diese im Weg ist.

Sollte sich Dein Hund nun an vollends an die Leine gewöhnt haben, aber ständig an dieser ziehen, so musst Du gefühlvoll (bedenke, es handelt sich um einen Welpen!) aber ruckartig an der Leine ziehen. Wichtig ist, dass jeder ‚Ruck’ mit einem Kommando (z.B. „Fuß“) begleitet wird.

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Welpenerziehung: Darf mein Welpe mit auf die Couch oder in’s Bett?

Mittwoch, 30. Juni 2010

Grundsätzlich sei festgehalten: Ja!

Fälschlicherweise denken Viele, dass ein Welpe auf Couch oder Bett das Dominanzverhalten desselben fördert. Dies ist nicht der Fall.

Ein Hund liegt gerne auf der Couch oder dem Bett, weil es einfach gemütlich und bequem ist.
Außerdem hat Dein Vierbeiner von dort ein erhöhte Position, von der aus er einen besseren Überblick hat und seinem Wachtrieb besser nachkommen kann.

Man sollte jedoch darauf achten, dass der Hund sich nicht selbst aussuchen kann, wann er sich auf die Couch oder das Bett legt. Die Erlaubnis, dass er sich zu Dir legen darf, sollte von Dir aus kommen.

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Welpenerziehung: Welpen und Bewegung – Vorsicht

Montag, 21. Juni 2010

Wie beim Menschen auch sind die Knochen von Welpen noch sehr weich und somit anfällig für Überstrapazierung.

Du musst also darauf achten, dass Dein Hund sich nicht übermäßig bewegt, von größeren Höhen herunter springt oder Treppen steigt. All das kann durchaus negative Folgen für Deinen Hund und Dich haben und in der Folge zu Arthrose und Hüftgelenksdysplasie führen.

Ein wichtiger Bestandteil der Welpenerziehung ist somit, dass Du darauf Acht gibst, dass Dein Hund sich nicht zu sehr bewegt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass kleinere Rassen früher ausgewachsen sind, als größere. So kann man bei einem Jack-Russel-Terrier z.B. sagen, dass er mit ca. sechs Monaten ausgewachsen ist. Eine größere Rasse wie zum Beispiel ein Labrador hat erst mit ungefähr 14 Monaten die Wachstumsphase abgeschlossen.

Eine Faustregel besagt, dass ein Hund pro Lebensmonat nicht länger als ca. fünf Minuten am Stück laufen sollte (also ein 4 Monate alter Hund nicht länger als 20 Minuten).

Dein Hund sollte jedoch so sehr auf Dich fixiert sein, dass er sich nicht weit von Dir entfernt. Wenn Du selbst also eine Pause einlegst, wird in der Regel auch Dein Hund das wenig später direkt in Deiner Nähe tun.

Sollte das nicht der Fall sein, gibt es doch noch etwas zu tun bei der Welpenerziehung.

In keinem Falle darf sich der Hund körperlich so sehr auspowern, dass er vor Erschöpfung eine Pause einlegen muss. Denn ein Welpe kann viel länger laufen und toben, als es für seine jungen Knochen gut ist.

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Welpenerziehung: Welpe allein zuhaus

Montag, 21. Juni 2010

Jeder Welpe muss auch mal eine gewisse Zeit lang alleine zuhause bleiben können. Du wirst Dir und Deinem Hund das spätere Zusammenleben in jedem Falle erleichtern, wenn Du bereits bei der Welpenerziehung hierauf Wert legst.

Ob Du nun einen Geschäftstermin oder eine Einladung zum Geburtstag Deines hundeallergischen Freundes hast – es gibt immer wieder Situationen, in denen der Hund leider nicht mitkommen kann.

Du musst daher Deinen Hund früh genug daran gewöhnen, dass einige Stunden alleine verbringen kann. Normalerweise macht es Deinem Hund auch gar nichts aus, wenn er für eine gewisse Zeit ohne Dich auskommen muss.

Auch hier gilt prinzipiell wieder dasselbe Prinzip, wie bei allen anderen Übungen: Klein anfangen und langsam steigern.

Zunächst lässt Du Deinen Hund nur für eine kurze Zeit alleine. Gehe einfach aus der Wohnung und bleib ca. 30 Sekunden vor der Haustür stehen.

Wichtig dabei ist, dass Du Dich dabei nicht von Deinem Hund verabschiedest! Für Deinen Hund soll es etwas ganz Normales sein, dass er auch einmal alleine gelassen wird.

Nach und nach verlängerst Du dann die Phasen Deiner Abwesenheit. Wenn Dein Hund auch während Deiner Abwesenheit ruhig bleibt, kannst Du beim zweiten Mal ruhig schon ca. eine Minute außerhalb der Wohnung sein, danach zwei Minuten usw.

Beachte, dass Du Deinen Hund beim Betreten der Wohnung zunächst nicht beachten solltest. Wenn Du das tust, bringst Du Deinem Welpen bei, dass sich das Warten auf Deine Wiederkehr durchaus lohnt.

So solltest Du in der Lage sein, Deinem Hund bis zur 12. Lebenswoche anzugewöhnen, dass er auch mal bis zu 3 Stunden alleine sein kann.

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Welpenerziehung: Wie wird mein Welpe stubenrein?

Montag, 21. Juni 2010

Viele neue Hundebesitzer denken, dass das Erlangen der Stubenreinheit einen primären Teil bei der Welpenerziehung einnimmt. Das stimmt so sicherlich nicht. Ein Welpe hat ohnehin die Veranlagung, dass er nicht sein eigenes Nest, also Deine Wohnung, beschmutzt.

Das soll nicht bedeuten, dass Du gänzlich untätig bleiben sollst.

Der Schließmuskel muss erst noch trainiert werden, Dein neuer Freund hat somit nicht die vollständige Gewalt über seinen Körper und er muss somit noch recht häufig Wasser lassen.

Häufig erkennst Du das daran, dass Dein Hund unruhig hin und her rennt. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem Du Deinen Hund auf den Arm nehmen und zu der Stelle bringen solltest, wo er hinmachen darf. Das kann eine Ecke im Garten oder draußen vor der Tür sein. Beachte, dass der Ort nicht zu weit entfernt ist, sonst könnte sich Dein Vierbeiner auch schon mal auf Deinem Arm erlösen.

Wenn er dann draußen sein Geschäft verrichtet, solltest Du ihn dabei mit ruhiger Stimme loben. So weiß er, dass er alles richtig macht. Auch kannst Du seine Aktion mit einem Kommando begleiten, damit er sich zukünftig, bspw. vor längeren Autofahrten, auch auf Kommando erleichtert.

Sollte es in der Welpenphase mal zu einem Umfall in der Wohnung kommen, so darfst Du auf keinen Fall mit Deinem Welpen schimpfen oder ihn gar bestrafen. Es kann durchaus sein, dass Dein Hund die Bestrafung nicht mit der eigentlichen Aktion verbindet, sondern ein völlig anderes Ereignis damit verknüpft.

Wenn Du auf das Verhalten Deines Hundes achtest, wirst Du normalerweise früh genug feststellen, dass Dein Hund mal Wasser lassen muss. Es gibt bei der Welpenerziehung jedoch, wie gesagt, viele andere Dinge, die deutlich mehr Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, als die Stubenreinheit Deines Hundes.

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Welpenerziehung: Hundebox zuhause – Ja oder Nein?

Montag, 31. Mai 2010

Diese Frage musst Du für Dich selbst beantworten können. Wenn Du das Risiko eingehen willst, dass Dein Hund während Deiner Abwesenheit die Wohnungseinrichtung durcheinander bringt oder verwüstet, dann benötigst Du sicherlich keine Box.

Die meisten werden sich jedoch lieber mit dem Gedanken anfreunden, dass ihr Hund und ihre Wohnung auch in den Zeiten, in denen der Hund alleine in der Wohnung ist, sicher sind.

Wenn Du Dich für eine Box entscheidest, musst Du Deinen Hund früh genug daran gewöhnen. Dabei helfen Dir natürlich wieder Leckerchen und etwas Geduld.

Zuerst öffnest Du die Tür zu der Hundebox und legst ein Leckerchen direkt an den Eingang. Dein Welpe darf sich nun das Leckerchen herausholen. Wiederhole diesen Vorgang, lege jedoch bei den nächsten Übungen die Leckerchen weiter nach hinten in die Box. Während sich Dein Hund in der Box befindet, kannst Du die Tür zumachen. Aber verschließe diese noch nicht, so dass der Hund selbständig wieder herauskommen kann.

Nach und nach gibst Du mehr Leckerchen in die Box, Du kannst auch einen Kauknochen oder Ähnliches hineinlegen. Auf diese Weise bleibt Dein Hund länger in der Box, ohne dass es ihm etwas ausmacht.

Wenn das schon gut funktioniert, kannst Du die Tür verschließen. Bleib direkt bei Deinem Hund, damit er weiß, dass Du in der Nähe bist. Sollte er anfangen zu jammern, so musst Du dies ignorieren, so schwer es Dir auch fallen mag. Sobald er sich wieder beruhigt hat, kannst Du ihn wieder rauslassen.

Um Deinen Hund bei der Welpenerziehung an die Hundebox zu gewöhnen, hilft es sicherlich auch, wenn Du ihm die Box als Schlafplatz angewöhnst. Nimm Deinen Vierbeiner einfach, während er schläft, hoch und lege ihn in die Box. Verschließe diese dann und bleib neben der Box. Warte, bis Dein Hund fest eingeschlafen ist, bis Du Dich von ihm entfernst.

Wichtig ist, dass Dein Hund keine Panik bekommt. Sollte das der Fall sein, musst Du ihn wieder aus seiner Box entlassen und wieder in kleinen Schritten mit der Gewöhnung beginnen.

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Welpenerziehung: Welpen – Die Eingewöhnung

Montag, 31. Mai 2010

Die Eingewöhnung – So kann der Vorbesitzer helfen

Hunde verkraften die Trennung von Ihrer gewohnten Umgebung und ihrer Familie teilweise sehr unterschiedlich. In Deutschland ist vorgeschrieben, dass Welpen frühestens nach Beendigung der achten Lebenswoche von Ihrer Mutter getrennt werden dürfen. Das hat auch seinen guten Grund, denn eine zu frühe Trennung kann Grund dafür sein, dass sich später Probleme bspw. in Form von Verlustangst einstellen. Der Hund kann dann vielleicht nicht mehr alleine sein oder wird bei neuen Reizen unsicher sein.

In jedem Falle hilft es bei der Eingewöhnung, wenn Du dem Vorbesitzer einige Zeit vor der Übernahme des Tieres z. B. ein Handtuch gibst. Dieses kann er dann mit in die Welpenkiste legen, damit das Tuch den Geruch der Geschwister und der Mutter annimmt.

Das hilft dem Welpen in einer neuen Umgebung und vermittelt ihm ein Gefühl der Sicherheit.

Idealerweise hat der Züchter einen kleinen Teil bei der Welpenerziehung bereits dadurch beigetragen, indem er den Hund schon einmal an das Autofahren gewöhnt hat. Es hilft sehr, wenn die erste Autofahrt, die der kleine Hund in seinem noch so kurzen Leben absolviert, nicht die Fahrt mit einer fremden Person in eine fremde Umgebung ist.

Außerdem solltest Du in den ersten Tagen das Futter weiter füttern, dass der Welpe bisher zu fressen bekommen hat. So verhinderst Du, dass es mit dem noch empfindlichen Welpenmagen Probleme gibt.

Die Eingewöhnung – Im neuen Zuhause

Lasse erst einmal das neue Familienmitglied die fremde Umgebung erkunden. Aber bitte nicht alleine, schließlich gibt es genügend Ecken, in denen ein kleiner Hund Gelegenheit findet, Unsinn anzustellen.

Besonders in der Eingewöhnungsphase der Welpenerziehung musst Du sehr viel Zeit mit Deinem Hund verbringen, um über die Sehnsucht nach der ‚alten’ Familie hinweg zu trösten und natürlich auch, damit er sich an Dich gewöhnt.

Sorge dafür, dass das Körbchen Deines Welpen in einer ruhigen Ecke nicht allzu weit weg vom Treffpunkt der Familie Platz findet. Vorteilhaft ist hierfür ein gefliester Raum – schließlich ist ein junger Hund noch nicht stubenrein und auf Fliesen lassen sich die Pfützen leicht entfernen.

Zu klein darf das Körbchen Deines Hundes natürlich nicht sein, aber auch ein zu großes Körbchen kann dazu führen, dass sich das Tier verloren und einsam vorkommt. In jedem Fall sollte eine gemütliche, große Decke und das von dem Vorbesitzer mitgebrachte Handtuch in dem Körbchen bereit liegen.

Befolgst Du diese Tipps, hast Du den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Welpenerziehung gelegt.

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