Welpenerziehung: Wie wird mein Welpe stubenrein?

Viele neue Hundebesitzer denken, dass das Erlangen der Stubenreinheit einen primären Teil bei der Welpenerziehung einnimmt. Das stimmt so sicherlich nicht. Ein Welpe hat ohnehin die Veranlagung, dass er nicht sein eigenes Nest, also Deine Wohnung, beschmutzt.

Das soll nicht bedeuten, dass Du gänzlich untätig bleiben sollst.

Der Schließmuskel muss erst noch trainiert werden, Dein neuer Freund hat somit nicht die vollständige Gewalt über seinen Körper und er muss somit noch recht häufig Wasser lassen.

Häufig erkennst Du das daran, dass Dein Hund unruhig hin und her rennt. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem Du Deinen Hund auf den Arm nehmen und zu der Stelle bringen solltest, wo er hinmachen darf. Das kann eine Ecke im Garten oder draußen vor der Tür sein. Beachte, dass der Ort nicht zu weit entfernt ist, sonst könnte sich Dein Vierbeiner auch schon mal auf Deinem Arm erlösen.

Wenn er dann draußen sein Geschäft verrichtet, solltest Du ihn dabei mit ruhiger Stimme loben. So weiß er, dass er alles richtig macht. Auch kannst Du seine Aktion mit einem Kommando begleiten, damit er sich zukünftig, bspw. vor längeren Autofahrten, auch auf Kommando erleichtert.

Sollte es in der Welpenphase mal zu einem Umfall in der Wohnung kommen, so darfst Du auf keinen Fall mit Deinem Welpen schimpfen oder ihn gar bestrafen. Es kann durchaus sein, dass Dein Hund die Bestrafung nicht mit der eigentlichen Aktion verbindet, sondern ein völlig anderes Ereignis damit verknüpft.

Wenn Du auf das Verhalten Deines Hundes achtest, wirst Du normalerweise früh genug feststellen, dass Dein Hund mal Wasser lassen muss. Es gibt bei der Welpenerziehung jedoch, wie gesagt, viele andere Dinge, die deutlich mehr Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, als die Stubenreinheit Deines Hundes.

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