Welpenerziehung: Welpen und Bewegung – Vorsicht

Wie beim Menschen auch sind die Knochen von Welpen noch sehr weich und somit anfällig für Überstrapazierung.

Du musst also darauf achten, dass Dein Hund sich nicht übermäßig bewegt, von größeren Höhen herunter springt oder Treppen steigt. All das kann durchaus negative Folgen für Deinen Hund und Dich haben und in der Folge zu Arthrose und Hüftgelenksdysplasie führen.

Ein wichtiger Bestandteil der Welpenerziehung ist somit, dass Du darauf Acht gibst, dass Dein Hund sich nicht zu sehr bewegt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass kleinere Rassen früher ausgewachsen sind, als größere. So kann man bei einem Jack-Russel-Terrier z.B. sagen, dass er mit ca. sechs Monaten ausgewachsen ist. Eine größere Rasse wie zum Beispiel ein Labrador hat erst mit ungefähr 14 Monaten die Wachstumsphase abgeschlossen.

Eine Faustregel besagt, dass ein Hund pro Lebensmonat nicht länger als ca. fünf Minuten am Stück laufen sollte (also ein 4 Monate alter Hund nicht länger als 20 Minuten).

Dein Hund sollte jedoch so sehr auf Dich fixiert sein, dass er sich nicht weit von Dir entfernt. Wenn Du selbst also eine Pause einlegst, wird in der Regel auch Dein Hund das wenig später direkt in Deiner Nähe tun.

Sollte das nicht der Fall sein, gibt es doch noch etwas zu tun bei der Welpenerziehung.

In keinem Falle darf sich der Hund körperlich so sehr auspowern, dass er vor Erschöpfung eine Pause einlegen muss. Denn ein Welpe kann viel länger laufen und toben, als es für seine jungen Knochen gut ist.

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